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Panoramatour Sächsische Schweiz 2018

 

Besser kann ein Urlaub nicht starten – Laufen in der Heimat.

Die Panoramatour kann als Einzellauf oder als Etappenlauf über 3 Tage absolviert werden. Am Freitag ging es los mit dem Festungslauf hinauf auf die Festung Königstein. Von der Stadtkirche aus einmal kurz durch die Stadt, dann Richtung Festung mit den ersten Anstiegen über unregelmäßige Treppen/Stufen auf den Rundweg um die Festung. Der Ausblick ist jedes Mal wieder schön, trotzdem muss man auf den wechselnden Untergrund achten. Ein kurzer Straßenabschnitt bis auf den Parkplatz für Busse und PKW ist auch dabei, hier gibt es die Möglichkeit mit dem Fahrstuhl das Festungsplateau zu erreichen – für Läufer aber nicht geeignet. Denn nun geht es in die Festung – dem besten Abschnitt – mit einem Lächeln. Auf der Georgenbatterie (Zufahrtsweg), weiter über eine Zugbrücke in die Dunkle (echt dunkel!!) Appereille – da kann man das Ziel schon hören) und noch mal kurz rechts um die Ecke. Dieser Ausblick – lässt jedes Lächeln versiegen – aber: tief einatmen und los. Oben ging es noch mal lockere 1,7 km auf dem Plateau entlang – herrlich dieser Ausblick. Und dann ist Mann/Frau auch schon im Ziel. Unterwegs war ein VP mit Wasser und im Ziel dann gute Versorgung mit Getränken und Obst. Ich bin dann nochmal an die Festungsmauer gelaufen und habe den weiten Ausblick über die Elbe und das Elbsandsteingebirge genossen. Da die Duschen sehr, sehr rustikal sind kann man sich auch nur umziehen und mit dem Shuttlebus wieder in die Stadt fahren.

 

Samstag: 30 km Nationalparklauf durch den Nationalpark Sächsische Schweiz.

Gestartet wurde in Krippen an der Elbe, einmal die Elbseite nach Bad Schandau gewechselt und ab km 6 rein in den Nationalpark. Zu Beginn ein kurzer knackiger Anstieg mit 111 HM auf 700 m. Die folgenden km verlaufen sehr, sehr wellig, teils auch trailig, aber in wunderschöner Natur, die Mann/Frau wahrnehmen, genießen und achten sollte. Ich habe unterwegs Steine, Farne und Moose berührt, die Macht der Natur gesehen- wenn der Mensch nicht eingreift. Die Ausschilderung/Richtungsweiser sind ausreichend angebracht. Es gab 5 gut und lecker bestückte VP – Wasser, Iso, Tee, herzhafte Snacks sowie lecker Kekse. Ab km 25 steigt die Strecke nochmal an, aber alles lauf-/gehbar. Nach Verlassen des Nationalparks geht’s bergab nach Hinterhermsdorf zum Ziel. Hier gab es dann die 2. Etappenmedaile. Massage und Dusche oder ein Besuch im angrenzenden Freibad waren möglich.

 

Sonntag: 3.Etappe, 15 km Deutsch-Tschechischer-Grenzlauf mit Start in Hinterhermsdorf.

Zu Beginn ging es leicht bergab, dann weiter auf den Wegen der Böhmischen Schweiz und an der Kirnitzsch entlang. Leicht wellig, schattig, guter Untergrund und wieder sehenswerte Natur mit Felswänden und netten Hinweisschildern. Als ich bei km 5 war, kamen mir die schnellen Läufer schon entgegen, da bei km 7 der Wendepunkt ist. Ab km 8,5 liefen wir wieder auf deutschem Boden, von km 10 bis etwa km 13 kamen ein paar Anstiege dazu, die nicht zu unterschätzen waren. Oben angekommen, tief durchgeatmet und ab nach Hause. Glücklich im Ziel angekommen halte ich die 3.

Medaille in der Hand. Nach Dusche, Massage, Medaillenring, Etappenurkunde und Panoramatoururkunde (A3 Format) ging es zurück nach Dresden.

 

Mein Fazit: Ich werd im kommenden Jahr wieder starten. Mir hat es super viel Spaß gemacht, das Laufen in den letzten Wochen bei sehr sommerlichen Temperaturen (kurze zügige Läufe, Intervalle und laaange laaangsame Läufe) hat sich ausgezahlt. Man muss sich nur vorher bewusst sein, dass Mann/Frau Kraft für 3 Tage Laufen mit einigen Höhenmetern braucht.

Die gesamte Tour und die einzelnen Strecken konnten auch als Walking absolviert werden. Das komplette Programm der Panoramatour ist unter www.tour-saechsische-schweiz.de nachzulesen.

 

Ines